Vorteile der Berufsrechtsschutzversicherung


Im Berufsleben gibt es insbesondere für angestellte Arbeitnehmer Rechte und auch Pflichten, die mit der Privat- und Berufsrechtsschutzversicherung innerhalb eines festgelegten Rahmens versichert werden können. Falls sich ein Problem zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nicht außergerichtlich lösen, ist der Gang zum Anwalt und zum Arbeitsgericht der weitere Weg, um das eigene Recht zeitnah durchzusetzen. Eine ungerechtfertigte Abmahnung, ein unzureichendes Arbeitszeugnis, ein Arbeitgeber der das Gehalt nicht oder ständig verspätet zahlt oder die plötzliche Kündigung sind oft die Ursachen für einen Rechtsstreit der hohe Kosten mit sich bringen kann.

Gerade Abmahnungen oder aggressive, als ungerechtfertigt empfundene Handlungen seitens des Arbeitgebers wirken auf viele Arbeitnehmer abschreckend oder sogar einschüchtern und sind oft ein Grund für viele Arbeitnehmer, ihre Rechte nicht geltend zu machen in der Hoffnung den Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Doch dies ist oft nur aufgrund Nichtwissens über die eigenen Rechte der Hintergrund, warum Angestellte ihre Rechte nicht durchsetzen, denn Arbeitnehmer haben nicht nur Pflichten zur Erfüllung ihres Arbeitsvertrages, sondern auch jede Menge Ansprüche auf einen akzeptablen Arbeitsplatz, Arbeitszeiten und Umgang mit Mitarbeitern.

Die Berufsrechtsschutzversicherung ist für solche Fälle als finanzielle Absicherung der Anwalts- und Gerichtskosten gedacht, damit nicht nur finanzstarke Selbstzahler ihr Recht einklagen können, sondern auch die Arbeitnehmer mit einem Einkommen, dass knapp über dem Satz für die Genehmigung der Prozesskostenhilfe liegt. Die Kosten für alle Phasen des Rechtsstreits werden je nach Versicherungsumfang übernommen, es beginnt mit dem ersten Beratungsgespräch bei einem Anwalt bis hin zur späteren Auseinandersetzung vor dem Arbeitsgericht.

Wer die passenden Optionen in der Versicherungspolice hat, wird nicht nur gegen den Arbeitgeber vertreten, sondern auch gegen Ämter und Behörden. Die Beitragshöhe sowie der Leistungsumfang des Berufsrechtsschutzes sind von Versicherer zu Versicherer verschieden, gerade Erstberatungsgespräche sind oft nicht mitversichert. Hier können Kosten nach RVG, dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, in Höhe von schnell mal 200,00 Euro anfallen. Wer nicht schon bei der ersten Hürde finanziell überfordert werden möchte, sollte also Erstberatungen in seiner Rechtsschutzversicherung mitversichert haben.

Der Rechtsschutz-Vergleich bringt die Übersicht über die Tarife der Versicherungen Anbieter in Deutschland. Das optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis sollte entsprechend den aktuellen Bedürfnisse ausgewählt werden, unverbindliche Angebote mehrerer Anbieter dienen als Informationsquelle. Der Versicherungsschutz greift üblicherweise nach einer Wartezeit von drei Monaten, greift diese nach dieser Zeit, berät die Versicherung im Rechtsfalle über die Möglichkeit der außergerichtlichen Einigungen, damit der kostenintensive Gang vor das Gericht unter Umständen gar nicht mehr notwendig wird. In den häufigsten Fällen ist jedoch ein Rechtsbeistand zu empfehlen, damit Einigungen und Vergleiche in ausreichender Höhe zugunsten des Mandanten ausgehandelt werden können.

    Die Vorteile der Berufsrechtsschutzversicherung in der Übersicht

  • Die erste telefonische Rechtsberatung ist oft entscheidend und bringt schnell einen Überblick, wie die weitere Klagestrategie aussehen kann.
  • Eine außergerichtliche und zeitsparende Schlichtung (Mediation) wird von der Berufsrechtsschutzversicherung oft unterstützt
  • Streitfälle vor dem Arbeitsgericht müssen in der ersten Instanz von beiden Seiten ohne Rechtsschutzversicherung auf jeden Fall selbst getragen werden – egal ob man den Prozess am Ende gewinnt oder verliert. Hohe Vorauskosten können mit einer Versicherung für Berufsrechtsschutz vermieden werden