Ingwer richtig anbauen, pflegen und mehrjährig ernten

Alternative Hausmittel und Nahrungsergänzung liegt derzeit voll im Trend - wer ein natürliches Heilmittel sucht, stößt dabei nicht selten auf den Ingwer. Schließlich werden der Ingwerwurzel viele heilende Kräfte zugesagt und bietet zugleich ein wohlschmeckende, wenn auch scharfe Möglichkeit die täglichen Mahlzeiten mit verschiedenen Würzungen zu variieren. Allerdings ist die Wurzel oft nicht im Haushalt vorhanden, wenn sie gebraucht wird.

Neben der fertigen Lösung, zum Pulver gemahlen, in Kapseln oder in anderen Varianten, kommt vielen Leuten irgendwann einmal die Idee: Kann ich diese Heilpflanze denn nicht selber im Garten anbauen? Die Antwort lautet deutlich und ganz klar: Ja, natürlich. Das Anbauen vom Ingwer ist im Grunde sogar sehr einfach und verzeiht auch den ein oder anderen Fehler beim ersten Anbau.

Der richtige Standort um Ingwer anzupflanzen

Damit das Anbauen gelingt, muss erst einmal der richtige Standort her. Die Wurzel - oder auch Ingwerknolle - mag es nämlich sehr warm und sonnig. Darum ist ein Platz auf der Fensterbank gut geeignet. Aber auch im Gewächshaus oder in einem Kübel, welcher sonnig steht, kann die Pflanze gut gedeihen.

Zudem sollte das Substrat humusreich und mit vielen Nährstoffen ausfallen. Des Weiteren kann das Anbauen vom Ingwer nur gelingen, wenn das Substrat leicht feucht gehalten wird, denn die Ingwerpflanze mag es warm und feucht. Sind solche Ansprüche erfüllt, gilt es, eine frische sowie auch unbeschädigte Knolle zu erwerben. Nur als Hinweis nebenher - die Ingwerknolle wird auch Rhizom genannt, bei der Suche ist der ein oder andere schonmal verwundert, wenn dort Rhizom statt Ingwerknolle steht.

Die Knolle kommt dann in das mit Substrat gefüllte Pflanzgefäß und wird mit bis zu 2 cm mit Erde bedeckt. Sie darf nicht zu tief eingegraben werden, damit die Keimlinge leicht sich durch das Erdreich drücken können, aber auch nicht zu flach unter der Erdoberfläche, damit die Knolle gegen Austrocknen geschützt ist.

Ingwer anbauen- Die Pflege

Nun heißt es, den Ingwer regelmäßig zu gießen. Ebenso wird der Pflanztopf mit einer Folie abgedeckt. So kommt genug Luftfeuchtigkeit in den Topf. Wem das regelmäßige Gießen schwer fällt oder auch mal in Urlaub möchte muss trotzdessen nicht auf den eigenen Anbau von Ingwer verzichten - Bewässerungssysteme schaffen hier eine bequeme Abhilfe und versorgen die gesundheitsfördernde Pflanze optimal mit Wasser.

Bald wird die Ingwerwurzel nun austreiben, sie verträgt aber erst einmal keine Sonneneinstrahlung. Darum gilt es, die Ingwer-Pflanze in den Schatten zu stellen. Nach einigen Wochen ist ein Ingwer-Keimling zu erkennen. Im Anbauen geht es nun damit weiter, dass dieser umgetopft wird. Der folgende Standort ist der oben beschriebene Sonnenplatz. Nach und nach wird der Ingwer Blätter bekommen. Nun muss er nur noch regelmäßig gegossen werden, ohne dass dabei Staunässe entsteht.

Es ist soweit - den Ingwer ernten

Im Herbst, etwa im Oktober, steht die Ingwerernte an. Die Pflanzenblätter verfärben sich nun gelb und fallen ab. Zurück bleibt der Stiel, welcher sich auch von der Ingwerwurzel abgelöst. Nach dem Anbauen muss der Ingwer lediglich noch ausgegraben werden. Anschließend ist eine frische Verarbeitung oder ein Haltbarmachen möglich.

Wer sich auch im nächsten Jahr mit dem Anbauen vom Ingwer beschäftigen möchte, schneidet sich einfach ein Wurzelteil mit Austriebsaugen (die Huckel an der Ingwerwurzel) ab. Dieses wird trockengelegt und im nächsten Jahr wieder eingepflanzt. Ähnlich der Topinamburknolle kann so auch die Ingwerknolle mehrjährig verwendet und immer aufs Neue reichlich geerntet werden.

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