Bambus als Sichtschutz - mit der richtigen Pflege geht's

Ein natürlicher Sichtschutz fügt sich perfekt in die Natur ein und bietet den Menschen, die nicht in ihrem Garten oder bei der Gartenarbeit beobachtet werden wollen, einen Schutz vor neugierigen Blicken. Während einige Leute Sichtschutzstreifen am Zaun befestigen oder Sichtschutzzäune aus Holz bzw. aus Aluminium aufstellen, greifen andere Menschen gerne zu einer Bambushecke, welche zwar hierzulande nicht heimisch, aber trotzdessen einen schönen Sichtschutz bietet.

Welche Bambusarten kommen als Sichtschutz infrage?

Vom Naturprodukt Bambus existiert, wie man es vielleicht zuerst vermutet, nicht nur eine, sondern verschiedene Arten. Für eine Hecke aus Bambus kommen jedoch nur zwei Bambusarten infrage. Dies sind der Phyllostachys (Flachrohrbambus) als auch der Fargesia (Schirmbambus). Der Flachrohrbambus ist dabei meist bekannter als andere Arten. Denn eine Bambushecke mit dem Phyllostachys wächst viel schneller, so dass die Fläche bald wie gewünscht zugewachsen ist.

Bald danach kann die Hecke jedoch überhand ergreifen. Sie wächst dann schnell auf die Nachbargärten über, schließlich wachsen die Rhizome auch unterirdisch weiter. Wer hier nicht rechtzeitig oder idealerweise im Vorfeld reagiert, kann einer - ähnlich vieler heimischer, wuchender Unkrautpflanzen - bald nicht mehr Herr werden. Damit die Rhizome nicht von Anfang an in die Nachbargärten kommen, sollte eine sogenannte Rhizomsperre gesetzt werden. Diese Sperre verhindert das unterirdische Wuchern und dann kann diese Bambushecke mit ihrer schönen Färbung auch entspannt genossen und vor allem pflegeleichter als Sichtschutz genutzt werden.

Mit etwas weniger Aufwand gedeiht der Schirmbambus unter dem offiziellen Namen Fargesia. Ihre Unterart - Standing Stone - wächst sehr aufrecht und lässt so einen schönen, dichten Wuchs zu. Eine weitere Variante - die Fargesia robusta Campbell - ist wiederum eine hohe und ziemlich schmale Hecke. Sie liebt es, ebenso wie die Standing Stone, sehr sonnig bis halbschattig.

Ähnlich ist es mit einer Fargesia jiuzhaigou - umgangsprachlich auch Jadebambus genannt. Auch diese Bambushecke kommt mit wenig Platz und auch im (Halb-) Schatten gut zurecht. Sie liebt aber ebenso die Sonne, in welcher sie ihre rötlichen Halme präsentiert.

Soll der Sichtschutz einem kleineren Garten dienen, ist ebenso der Zwergbambus (fachlicher Name: Fargesia murielae Bimbo) gut geeignet. Schließlich wirkt diese Bambushecke wie ein kleiner Zaun und wird nur 1,50 Meter hoch. Durch die von Natur aus begrenzte Höhe bleibt dem Naturzauninhaber einiges an Schneidarbeit erspart - sofern die maximale Wuchshöhe natürlich ausreicht.

Die Vorteile und Nachteile einer Bambushecke

Eine Bambushecke ist ein optimaler Sicht-, Lärm- sowie auch Windschutz im Garten. Mit der natürlichen und teils orientalischen Optik bietet der Bambus besonders in exotischen Gärten ein natürliches Designelement mit tollen Charaktereigenschaften. Der Bambus kann auch als Kübelpflanze für die Terrasse bzw. für den Balkon dienen.

Vorteilig ist zudem, dass die Bambushecke weniger Pflege als ein Holzzaun benötigt und zudem sehr langlebig ist. Außerdem wächst diese Heckenpflanze sehr schnell zu, somit bekommen vor allem diejenigen Käufer, welche sich eine schnell wachsende und dicht werdende Hecke wünschen, geschwind eine schöne, dichte Hecke im Garten.

Manche Arten neigen jedoch dazu, dass ihr Wachstum leicht außer Kontrolle geraten kann. In diesem Fall sollte unbedingt von Anfang an eine Rhizomsperre eingearbeitet oder eine nicht zu breit wachsende Bambus-Sorte verwendet werden. Wird dies versäumt, kann das - auch unterirdische - Wachstum langfristig außer Kontrolle geraten.

Darüber hinaus benötigt Bambus insbesondere im Sommer viel Wasser, weil seine Blätter eine Menge Wasser verdunsten. Während der Bambus ansich doch reicht leicht zu pflegen ist, machen ihm sehr trockene Perioden schon zu schaffen.

Dazu kommt eine Empfindlichkeit gegenüber Winterwinden. Aufgrund dessen sollte sich die Bambushecke möglichst nicht an einer Nord- und Ostseite befinden. An einer Südseite macht dem Bambus der Winter wiederum nichts aus, schließlich ist er etwas winterhart und verträgt auch Frost. An Frosttagen muss dieser natürliche Sichtschutz auch nicht gegossen werden, dafür benötigt er jedoch auch an frostfreien Wintertagen einige Wassergaben.

Bambus schneiden und pflegen

Eine Bambushecke liebt humusreiche, nährstoffreiche sowie auch wasserdurchlässige Erdböden. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig und nicht zugig sein. Die Pflanzung findet am besten im Frühjahr statt, damit die Erde schön feucht gehalten und der Anwuchs durch künftige warme Tage perfekt erfolgen kann.

Dabei sollte am besten ein Pflanzgraben ausgehoben werden. Somit wird sichergestellt, dass die Erde überall locker ist und sich die Pflanzen unterirdisch bis zum gewünschten Punkt besser ausbreiten können. Ebenso sollte eine Schicht aus Kompost oder aus Gartenerde in den Pflanzgraben mit eingearbeitet werden.

Zudem wird geraten, dass sich die Wurzelballen vor dem Einpflanzen ordentlich mit Wasser vollsaugen können. Während des Einpflanzens muss außerdem neben jeder Pflanze mindestens 1 Meter Platz gelassen werden, da der Bambus ordentlich wurzelt und sich für eine gesundes Wachstum ausbreiten können muss. Der Abstand zu Gebäuden sollte daher ebenfalls so groß sein, wie hoch die Hecke endgültig wird. Soll der Bambus beispielsweise bei einer Endhöhe von 2 Metern gehalten werden, sollte die Hecke mindestens 2 Meter Abstand zum nächsten Mauerwerk oder Gebäude haben, damit die Wurzeln sich nicht in das Mauerwerk drängen. Nicht vergessen - Bambus ist eine stark wuchernde Pflanze mit tollen optischen Eigenschaften.

Darüber hinaus wird empfohlen, bei stark wachsenden Sorten Rhizomsperren an der Grundstücksgrenze nicht zu vergessen. Sonst wächst die Bambushecke bald zu den Nachbarn herüber. Zum Schluss wird noch so viel Erde aufgefüllt, dass ein Gießrand entstehen kann und die Halme werden etwa um 1/3 eingekürzt. Denn jeder Schnitt lässt eine Bambushecke anschließend buschiger wachsen.

Beim alljährlichen Schnitt im Frühjahr sollte darauf geachtet werden, dass Bambushalme nur eine Saison lang wachsen. Es darf darum kein Halm tiefer abgeschnitten, wie die Höhe betragen soll. Falls dies doch passiert, kann der Fehler erst im nächsten Jahr wieder korrigiert werden. Dann werden die äußeren Triebe nämlich weiter unten abgeschnitten und die neuen Triebe in der Mitte auf die gewünschte Höhe gebracht.

Des Weiteren muss die Bambushecke von allen seitlichen Ausreißern befreit werden, auch um ein schönes, gerades Gesamtbild zu erhalten. Die restliche Pflege der Bambushecke ist weniger anspruchsvoll. Im Frühjahr gibt es ausreichend organischen Dünger und im restlichen Jahr (vor allem in der Trockenzeit im Hochsommer) ordentlich Wasser um die Pflanze schön feucht zu halten. Mehr benötigt eine Bambushecke nicht, um als schöner Sichtschutz da zu stehen.

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