Akku-, Elektro-, oder Benzin Kettens├Ąge - Sicherheit sichert eine erfolgreiche Gartenarbeit

Wer ein Grundstück mit viel Gehölz sein eigen nennt, weiß dieses Gartengerät zu schätzen - die Kettensäge. Unter einer Kettensäge versteht man ein Schneidgerät, welches auch oftmals als Motorsäge bezeichnet. Die motorisierte Säge gibt es regulär mit drei Antriebsarten. Entweder kaufen Kunden eine Kettensäge mit :

  • Benzinantrieb,
  • Elektroantrieb
  • oder Akkubetrieb

Der schneidende Teil ist die Sägekette, welche auf einer Führungsschiene liegt und vom jeweiligen Motor angetrieben wird. Beim Thema Einsatzzweck kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht. Zum Beispiel um Baumstämme zu kappen oder Bäume zu beschneiden. Viele Nutzer bereiten auch gern das Kaminholz für den Winter mit einer Motorsäge vor. Wichtig ist, dass der Kettensägennutzer über einen Kettensägenführerschein verfügt. Dies ist mittlerweile vorgeschrieben, da der Betrieb einer Kettensäge bei Laien und absoluten Neulingen eine hohe Unfallgefahr birgt.

Motorsäge – wichtige Aspekte die es zu beachten gilt

Ein wichtiger Faktor bei einer Kettensäge ist die Sicherheit, mit Hilfe des Motorsägen Führerscheins kann man den Umgang mit der Kettensäge erlernen und bekommt am Ende des Kurses ein Zertifikat über die erfolgreiche Kurs-Absolvierung. Respekt vor der motorisierten Säge ist unabdingbar, Angst sollte man davor jedoch nicht haben, denn dann empfiehlt sich der Gang zum Baumexperten, Garten- und Landschaftsbau oder einem anderen Dienstleister welcher die Arbeit schnell und zeitnah übernimmt.

In jedem Fall sollte der Betrieb einer Kettensäge nur mit entsprechender Schutzkleidung erfolgen. Schnittschutzhose, - handschuhe und -stiefel vermeiden Schnittverletzungen am Körper, ebenso ist es zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben aber mehr als sinnvoll, einen Gehörschutz und einen Sicherheitshelm mit Gesichtsschutz zu tragen. Die Kettensäge ansich läuft - bei richtiger Einstellung - zwar ruhig und gleichmäßig, die Gefahr lauert jedoch beim Kontakt mit dem jeweiligen Gehölz. Die Kette kann hängen bleiben, die Säge zurückspringen, Äste können aufgrund der hohen Spannung unbemerkt abreißen und den Astschneider oder im schlimmsten Falle die Säge umherschlagen lassen - ein sicherer Umgang mit entsprechender Schutzkleidung ist nicht nur sinnvoll sondern kann schwersten Verletzungen vorbeugen.

Auch der längere Einsatz und das Sägen ansich birgt eine erhöhte Unfallgefahr. Die Arme werden aufgrund des Gewichtes der Säge und dem ständigen Heben des Sägeschwertes auf Dauer immer schwerer, schnell lässt man nach erfolgreichem Abschneiden eines Astes dann einmal die Säge heruntergleiten und merkt gar nicht, dass die Sägekette schon dicht am Bein oder Fuß ist. Ohne Schnittschutzstiefel oder - hose ist so mancher Körperteil dabei schon abgetrennt oder schwer verletzt worden. Die Motorsägenkurse werden daher nicht nur aus kommerziellen Gründen, sondern primär aufgrund der Vielzahl der früheren Verletzungen angeboten und dringendst empfohlen.

Wer jedoch den Kurs erfolgreich absolviert hat, die erforderliche Kleidung trägt und gewissenhaft und mit Respekt gegenüber dem Gartengerät an die Gartenarbeit geht, wird mit der Kettensäge schnell, effektiv und kräfteschonend eine Menge Schnitt von Frühjahr bis Herbst erledigen können, an welchen sonst mit einer Handsäge nicht einmal zu denken gewesen wäre. Ebenso geht die Arbeit für den Winter leicht von der Hand - Brennholz selber machen ist mit einer Kettensäge problemlos machbar. Wer dann noch über den passenden Holzspalter verfügt, kann künftig bei den Heizkosten eine Menge Geld sparen.

Funktionsweise einer Kettensäge

Modelle mit Benzinantrieb werden mittels Seilzugstarter angeworfen. Hierbei muss per Choke Benzin in den Vergaser gepumpt werden. Im Anschluss sollte nach wenigen Zügen das Gerät anspringen. In der Regel kommt bei diesen Varianten ein Zweitakt-Motor zum Einsatz. Die Kette befindet sich auf dem Schwert der Motorsäge. Darin ist eine Nut eingearbeitet, in dem die Kette einrastet. Vor dem Starten wir die Kette manuell gespannt. Auch diese Tätigkeit sollte nur von erfahrenen Nutzern durchgeführt werden.

Nach dem Starten der Kettensäge läuft die Sägekette um die Schiene des Schwertes herum. Mit recht viel Tempo und Kraft, arbeitet sich eine Motorsäge durch das Material. Wichtig sind bei einer Motorsäge einige Sicherheitsmaßnahmen. Auch baulich bedingt, sind die allermeisten Kettensägen mit einem Handschutz ausgestattet. Weitere Maßnahmen zur eigenen Sicherheit, die Hersteller einarbeiten, sind Berührungsschutz, Rückschlagsschutz und ein Antriebshebel. Nur bei gezogenem Hebel, kann der Motor funktionieren.

Welche Antriebsart ist am besten geeignet?

Die meiste Kraft entwickeln Kettensägen mit Benzinmotor. Hier spielen die Pferdestärken eine entscheidende Rolle. Wer Baumstämme durchtrennen will, kommt um diesen Typ Motorsäge kaum herum. Egal ob im privaten Bereich oder in der Forstwirtschaft, Kettensägen mit Benzinantrieb sind äußerst beliebt und sehr leistungsfähig. Insbesondere wenn die Schwerter der Kettensäge eine gewisse Länge erreichen damit dickere Baumstämme geschnitten werden können, kommt für den Antrieb nur noch ein Benzinmotor in Frage. Aber auch die Unabhängigkeit von Strom ist besonders auf großen Grundstücken oder im Wald ein Argument für die benzinbetriebene Motorsäge mit ordentlich Power.

Wer auf Abgase und Gestank verzichten will, sollte eher zu einer Motorsäge mit Elektroantrieb oder mit integriertem Akku zurück greifen. Allerdings sind diese beiden Varianten nicht ganz so stark wie Benzin-Kettensägen. Baulich bedingt, können zwar auch Stämme durchtrennt werden, aber nur bis zu einem gewissen Durchmesser. Für den Kleingarten eignen sich diese Gartengeräte aber hervorragend und ersparen den Nachbarn durch einen ruhigeren Betrieb einiges an Nerven.

Vollkommen flexibel und unabhängig von Benzin oder einer Stromquelle, sind Motorsägen mit Akku. Hierbei können sich Nutzer absolut frei bewegen. Meistens werden mit diesen Kettensägen Bäume beschnitten, Äste gekappt und auch Hecken sowie Büsche beschnitten. Eine Motorsäge mit Akku-Betrieb, ist eine sinnvolle Alternative für kleinere Arbeiten am Holz. Natürlich gibt auch der beste Akku irgendwann den Geist auf und diese Modelle müssen naturgemäß öfter geladen werden. Für kleinere Einsätze im Garten, gerade auf größeren Grundstücken und ohne lästiges Kabel ist die Akku Kettensäge jedoch bestens geeignet.