richtiges Düngen bietet ein langfristig schönes Rasenbild

Den Rasen düngen

Gartenbesitzer*innen, welche sich ihren Rasen mühevoll und mit viel Liebe angelegt haben, sollten ihr gutes Stück auch genauso gut pflegen. Neben einen regelmäßigen Schnitt ist auch das Düngen notwendig. Ansonsten sieht der Rasen bald nicht mehr so schön und saftig aus, den gerade dem in heimischen Gärten angelegten Rasen stehen entgegen einer Wildwiese wichtige Nährstoffe nicht zur Verfügung, welche für die Graspflanze und eine dauerhaftes, gesundes Wachstum jedoch entscheidend ist.

Das richtige Rasen düngen ist entscheidend

Wie viel Dünger der Rasen braucht, kann nicht pauschal gesagt werden. Unter anderem kommt es auf dem Nährstoffgehalt an, welchen der Boden beinhaltet. Eine Bodenuntersuchung alle 3 Jahre kann eine genaue Auskunft darüber geben, wie viel Kalium, Magnesium und Phosphor die Erde beinhaltet. Auch die Bodenart und der momentane pH-Wert können somit ermittelt werden. Für eine Untersuchung müssen lediglich 300 bis 500g Bodenmenge aus 10 cm Tiefe von 10 bis 15 verschiedenen Gartenstellen entnommen werden. Anschließend ist es möglich, eine exakte Düngmenge und den richtigen Dünger zu ermitteln. Wer als Hobbygärtner seinen Rasen düngen möchte, muss allerdings nicht unbedingt eine Untersuchung machen lassen.

Es gibt auch Pauschalwerte. So gilt es etwa, folgenden Rasen mit diesen Mengen an Stickstoff zu düngen:

  • Feiner Zierrasen mit viel Rotschwingel: 10 bis 15g pro 1m²
  • Blumenwiese: 0g, weil die natürlichen Bodenvorräte ; ausreichend vorhanden sind
  • Gebrauchsrasen, Sport- und Spielrasen mit großer Benutzung: 18 bis 25g pro 1m².

Auch die Häufigkeit ist oftmals fraglich. Bezüglich dieser können sich Hobbygärtner*innen zweimal im Jahr merken.; Wird der Rasen häufiger belastet oder liegt er im Schatten, kann das Düngen auch ein 3x jährlich erfolgen oder sogar notwendig werden.

Womit wird der Rasen gedüngt?

Natürlich muss nun niemand - für die meisten den übel riechenden - Tierdung verwenden, zum Düngen von Rasenflächen gibt es spezielle Rasendünger und Langzeitdünger. Sie sind auf die einzelnen Gräser abgestimmt und sollten nicht miteinander verwechselt werden. Denn düngen mit dem falschen Dünger könnte verheerende Auswirkungen haben, da die zwar robusten aber letztendlich unterschiedlich empfindsam Pflanzen hierauf entsprechend reagieren.

Mit dem falschen Dünger kann zum Beispiel seine Wirkung schnell verpuffen was das Düngen am Ende kaum wirksam macht. Stimmt die Nährstoffzusammensetzung nicht, können die Gräser schnell in die Höhe schießen, somit ist ein häufiges Mähen vom Rasen notwendig.

Außerdem wird mit dem falschen Dünger kein dichtes Wachstum gefördert, den mit dem falschen Dünger nehmen die Gräser nicht alle Inhaltsstoffe auf. Die nicht aufgenommenen Inhaltsstoffe gelangen wiederum in das Grundwasser und verschmutzen dieses.

Richtige Langzeitdünger fördern jedoch die Dichte vom Rasen und wenn das Düngen mit ihnen erfolgt, wird der von den Gräsern benötigte Stickstoff freigesetzt. Die Stickstofffreisetzung geschieht nicht sofort sondern nach und nach. So werden Verätzungen und Wachstumsschübe verhindert. Hierdurch entsteht ein gleichmäßiges Wachstum mit einem intensiven Breitenwuchs.

Wann und wie kann gedüngt werden?

Der Rasen wird überwiegend 2 bis 3x im Jahr gedüngt. Die empfohlene Zeit für das erste Düngen ist im Frühjahr. Nach dem Winter müssen sich die Gräser erst wieder regenerieren. Dabei kann ein Düngen im März/April behilflich sein. Wenig benutzter Rasen darf nun schon die Hauptdüngung bekommen. Im Frühsommer, Juni, darf ein zweites Düngen erfolgen. Denn viele Gräser befinden sich nun ihr ihrer Hauptstockungsphase und bilden zahlreiche Triebe. Außerdem muss jede Rasenfläche für die hochsommerliche Hitze widerstandsfähig gemacht werden.

Das zweite Düngen (falls keine Düngergabe im Juni stattfand) bzw. eine 3. Düngung passiert im Juli/August. Damit werden sämtliche Gräser für den Winter gestärkt. Das Düngen selbst ist sehr einfach. Meist wird das Düngegranulat, mit einem Streuwagen oder mit einem Schleuderstreuer auf den trockenen Rasen gegeben. Danach muss es regnen oder gegossen werden. Bestenfalls werden gedüngte Flächen mindestens 2 Tage lang nach der Düngung nicht gemäht. So kann sich das Düngemittel richtig gut entfalten.

Wird der Rasen ingesamt entsprechend gepflegt, dankt die Graspflanze dies mit einem saftigen, dichtem Erscheinungsbild und bereitet dem Betrachter der grünen Idylle sehr lange viel Freude.

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