Aufsitzmäher und Rasentraktoren - maximale Leistung auf großen Rasenflächen

Wenn es um große Rasenflächen geht, die es zu Mähen gilt, macht die Anschaffung von einem Rasentraktor durchaus Sinn. Diese Gefährte kommen auch mit riesigen Flächen spielerisch zurecht. Ein Aufsitzmäher ist das Handwerkszeug eines jeden Besitzers von größeren Grundstücken. Bequem aus dem Fahrersitz steuert der Gärtner das Gefährt durch den Garten und mäht große Flächen in sehr kurzer Zeit. Im Gegensatz zu allen anderen Modellen liefern diese Varianten die meiste Leistung und selbst stark bewachsene Flächen stellen kein Problem dar.

Hierbei avancieren die allermeisten Geräte als Heckauswurf-Rasenmäher. Das Schnittgut landet in einem voluminösen Fangkorb, welcher je nach Modell locker die 3-4 fache Menge eines normalen Benzin Rasenmähers fassen kann. Reichlich Tempo, Power und absolute Bequemlichkeit, stehen dabei einem hohen Preis gegenüber. Lohnt sich der Kauf? Je nach Grundfläche schon. Wer es satt hat, Woche für Woche mühsam und händisch zu Mähen, sollte sich ernsthaft den Kauf eines Rasentraktors überlegen.

Was macht einen Rasentraktor oder Aufsitzmäher aus?

    Vorteile von einem Aufsitzmäher:
  • Riesige Flächen ab 1000 Quadratmeter Mähen
  • enorme Leistungskraft
  • Bequemlichkeit und ein absoluter Spaßfaktor
  • auch für den gewerblichen Betrieb bestens geeignet
  • keine Reichweitenbegrenzung (abhängig von der Tankgröße)
  • auch Wildwuchs wird problemlos abgemäht
  • deutlich mehr Spielraum in der Schnitthöheneinstellung
  • gigantische Schnittbreiten von 60 bis weiter über 100 cm je nach Modell möglich
  • wendige Mini-Aufsitzmäher sind auch für mittelgroße Gärten bestens geeignet
  • ermöglicht besonders auch älteren Menschen noch das Bewältigen großer Rasenflächen (alternativ oder ergänzend zu einem Mähroboter)
  • überaus saubere Ergebnisse bei größeren Modellen mit Kehrbürsten
  • bequemer E-Start und Betrieb durch federnde Sitze möglich
  • optionale Handbremse für den sicheren Halt, besonders bei größeren Modellen
  • oft sogar kombinierbar mit Schneeschild, Anhänger oder weiteren Geräten, welche einen vielseitigen Einsatz rund ums Haus zulassen
  • auch gebrauchte Geräte haben oft noch eine hohe Wertigkeit und Marktstabilität
    Nachteile eines Rasentraktors:
  • Recht hohe Anschaffungskosten
  • auch Wartungskosten sind entsprechend höher gegenüber kleineren Rasenmähern
  • gewisse Lautstärke, die meist einen Ohrenschutz erfordert
  • Messer-Reinigung ist meist nur mit Bühne oder Rampe möglich

Für den Kleingarten eignen sich diese Modelle kaum, das ergibt sich allein aufgrund der eingeschränkteren Wendigkeit vieler Aufsitzmäher. Aber bei größeren Rasenflächen leistet ein Rasentraktor oft jahrzehntelang treue Dienste. Grundsätzlich sollten sich Käufer darüber im Klaren sein, dass diese Varianten einen gewissen Pflege- und Wartungsaufwand erfordern. Ein gewisses technisches Verständnis sollten Nutzer also mitbringen, auch hier ist die regelmäßige Reinigung des Schnittwerkes sowie der Batterie und Ölstände erforderlich. Auch die Lärmbelästigung ist weit aus höher, als bei elektrisch betriebenen Rasenmähern. Dafür gibt es Leistung und Equipment sowie Ausstattungen für anspruchsvolle und bequeme Kunden.

Mit einem Mini-Aufsitzmäher ab 60 cm Schnittbreite kann sogar sitzend durchs Gartentörchen gefahren und selbst kleinere Rasenfläche können so mühelos gemäht werden. Diese äußerst wendigen Modelle verfügen ebenso wie ihre großen Brüder oft über einen mehrstufigen Antrieb und stehen in Bequemlichkeit in nichts nach. Ob mit oder ohne Fangkorb, gemütlicher ist die Gartenfahrt kaum zu bewältigen. Wer hier noch auf ein Mulch-Schneidwerk zurückgreift, spart sich im großen Naturgarten zudem das Entleeren und Lagern des Grünschnittes. Besonders um Terrassen oder engere Bereiche herum sind diese schmalen Rasentraktoren eine echte Alternative zum Schiebemäher.

Wie arbeitet ein Aufsitzmäher?

Ähnlich wie beim Benzinrasenmäher, arbeiten am Aufsitz Rasenmäher Messer am Unterboden auf einer Walze, die sich um die eigene Achse dreht. Auch hier treibt der Benzinmotor die Walze an. Hierbei sind die Dimensionen natürlich größer, weshalb Aufsitzmäher auch regelrechtes „Dickicht“ spielerisch bewältigen. Das ganze Schnittgut wandert dann in einen Fangsack, der meistens voluminöse Ausmaße hat und so wesentlich seltener geleert werden muss. Was einem Rückwärtsgang sei Dank, auch bequem in sitzender Tätigkeit erledigt werden kann. Die meisten Grasfangkörbe eines Rasentraktors haben hierbei an der Seite einen Hebel, welcher bequem vom Sitz aus gezogen werden kann, wenn der Kompostplatz oder Sammelplatz für den Grasschnitt erreicht ist.

Bei Rasentraktoren stehen bei der Vorwärtsfahrt in der Regel meist verschiedene Geschwindigkeitsstufen sowie Schnitthöhen zur Verfügung. Diese werden einfach mittels Hebeln und anderen Vorrichtungen, sogar während der Fahrt, reguliert und eingestellt. Getankt wird auch hier regulär bleifreies Benzin. Grundstücksbesitzer ab 1000 Quadratmetern, sollten sich die Mühe sparen und mit einem Aufsitzmäher den Rasen pflegen. Grundsätzlich können auch Benzinrasenmäher diese Flächen bewältigen. Allerdings hat der Fangkorb bei diesen Varianten nur ein begrenztes Volumen und es fallen häufige Intervalle der Entleerung an. Der größte Vorteil liegt jedoch in der absolut komfortablen und sitzenden Arbeitsweise während des ganzen Vorganges des Gartenarbeit. Wer große Rasenflächen hat und die Rasenpflege selbst in die Hand nehmen möchte, ist mit einem Aufsitzmäher oder Rasentraktor bestens beraten - Spaßfaktor inklusive!