da brennt nichts an - der Schwenkgrill Ratgeber

Bereits seit Jahrhunderten im Einsatz, erfreut sich ein Schwenkgrill nach wie vor großer Beliebtheit. Die sehr einfachen Konstruktionen, erlauben aromatisches Grillvergnügen und ein großes Fest für die ganze Familie. Aufgrund der baulichen Beschaffenheit in Kombination mit zeitweisem, manuellen Schwenken des Grillrostes, wird das Anbrennen von Fleisch und Co. wirkungsvoll verhindert.

Funktionsprinzip des schwenkenden Grills

Prinzipiell besteht ein Schwenkgrill aus genau drei Komponenten:

  1. der Grillschale für die Holzkohle oder das Brennholz mit - je nach Größe - 3 oder mehr Standfüßen
  2. dem sogenannten Grillgalgen der den Grillrost über eine in der Länge beziehungsweise Höhe verstellbaren Kette hält
  3. und natürlich dem großzügigen, schwenkbaren Grillrost

Ein Aufbau vom Schwenkgrill gelingt im Handumdrehen. Die Feuerschale aufstellen, den Grillgalgen zentriert darüber positionieren und die Kette mit Grillrost anbringen. Fertig ist der Schwenkgrill und bereit für den Einsatz.

Wer die Feuerschale nicht verwenden möchte, kann alternativ über einem Lagerfeuer grillen. Dies hat ganz klar einen ganz besonderen Reiz, da das lodernde Feuer nahezu ungezügelt - aber sicher eingegrenzt - seine Wirkung unterhalb des Grillgutes verrichten kann. Ein rustikaleres Grillen wie in längst vergangenen Tagen ist kaum möglich.

In der Regel kommt für den handelsüblichen Schwenkgrill mit Grillschale jedoch einfach zu transportierende Holzkohle zum Einsatz. In Säcken von meist wenigen Kilogramm, wird die Feuerschale gefüllt und der Anzündvorgang gestartet.

Ist genug Hitze vorhanden, wird der Grillrost auf die richtige Höhe eingestellt. Nun kann das Grillgut aufgelegt werden. Wird die Hitze zu groß und droht das Fleisch einseitig anzubrennen, kann am Grillgalgen über eine Kette, in der die Höhe vom Grillrost reguliert werden kann, bequem der Abstand vergrößert oder verringert werden.

Dank der Schwenkfunktion wird zudem eine Garung auf der immer gleichen Stelle verhindert, so dass das Grillgut gleichmäßig und gut verteilt durchgaren kann. So gelingen Grillgerichte wie Fleisch und Gemüse völlig ohne Anbrennen und erreichen den perfekten, gewünschten Garungsgrad.

Schwenkgrill oder herkömmlicher Holzkohlegrill?

Auf der Suche nach einem optimalen Grill stellt sich oft die Frage, ob ein normaler, statischer Holzkohlegrill oder beweglicher Schwenkgrill sinnvoller wäre. Grundsätzlich gelingt Grillgut auf beiden Varianten sehr gut, sofern der Grillmeister sein Grillgut unter Beobachtung hat.

Der Unterschied der beiden Grillarten besteht im Wesentlichen im Platzbedarf und der Menge des Grillguts. Während reguläre Holzkohlegrills eher über einen sehr bescheidenen Durchmesser bezüglich Grillrost verfügen (besonders ein Rundgrill), profitieren Sie beim Schwenkgrill von einem üppigen Durchmesser. Je größer der Durchmesser ist, umso größer muss jedoch zwangsläufig auch die eingefüllte Menge an Brennmaterial sein.

Der Schwenkgrill eignet sich für größere Feste und Partys demnach weit besser, aber er braucht, auch durch die breitbeinige Aufstellung des Grillgalgens, deutlich mehr Platz. Wer nur über eine sehr kleine Terrasse oder geringen Gartenanteil verfügt, könnte der Umfang von einem Schwenkgrill vor Probleme stellen. Ist jedoch genug Platz vorhanden sticht der schwenkende Grill ganz klar hervor, denn allein die Tatsache, dass in der Regel problemlos 10 Steaks + 10 Würstchen und mehr auf den Grillrost passen, machen diesen Umstand schnell wieder wett.

Beim fest installierten Holzkohlegrill muss zudem das Fleisch zeitgerecht gewendet werden, bei einem Schwenkgrill schwenken Sie das Grillgut über dem Feuer bzw. der Glut und das Fleisch wird besonders zart und saftig! Wer also schnell viele Portionen Grillgut verarbeiten und den Grillgrad unkompliziert beeinflussen möchte, für den lohnt sich ein Schwenkgrill. Da der Grillmarkt auch kleine Ausführungen vom schwenkenden Grill bietet, kann vielleicht auch auf der kleinen Terrasse das passende Modell gefunden werden.

Hinweise zur Benutzung und Fazit zum Schwenkgrill

Sobald Sie den Schwenkgrill über einer Feuerschale benutzen, gibt es keine Probleme. Wenn aber Lagerfeuer geplant sind, müssen Sie unter Umständen bei Ihrer Gemeinde nachfragen, ob dies überhaupt erlaubt ist. Passen Sie die Höhe des Grillrostes an, damit das Fleisch nicht verbrennt. Zudem müssen Sie regelmäßig Schwenken. Zwar ist das mit ein wenig Arbeit verbunden, aber das zarte und perfekt durchgebratene Fleisch lohnt den Aufwand in jedem Fall.

Ein Schwenkgrill eignet sich perfekt für die schnelle Zubereitung größerer Mengen Grillgut. Auf der nächsten Party, Grillfest oder Vereinsfeier ist er unverzichtbar und man merkt auch im heimischen Garten schnell, warum viele Grillhütten seit Jahren mit einem Schwenkgrill ausgestattet sind.

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