Unfallversicherung

Immer noch zu wenig Menschen sichern sich durch eine Unfallversicherung ab, dabei geschehen die meisten Unfälle im privaten Bereich für den kein alternativer Versicherungsschutz in dem Umfang einer schon günstigen Unfallversicherung besteht. Wer hier nicht ausreichend versichert ist, kann schnell an seine finanziellen Grenzen kommen und bei Teil- oder Vollinvalidität sogar seine Existenz gefährden. Dabei muss eine finanzielle Absicherung bei Unfällen nicht teuer sein, wer Preis und Leistung gut vergleich, kann sich mit einer Unfallversicherung günstig gegen viele Gefahren absichern.

Wann lohnen sich Unfallversicherungen?

Die Antwort hierauf ist einfach, da sich Unfallversicherungen immer dann lohnen, wenn der Unfall bereits passiert ist. Ganz klar ist die Unfallversicherung eine Risikovorsorge für schwere Verletzungen - und dass nicht nur bei erhöhter Verletzungsgefahr durch Sportgeräte oder beispielsweise Motorsport. Der private Bereich ist generell nicht abgedeckt, gerade im Haushalt lauern statistisch gesehen jedoch die meisten Gefahren da hier die häufigsten Unfälle passieren. Die Nutzung einfacher Haushaltsgeräte, sei es die Leiter, die Spaltaxt, der Mixer oder was sich sonst im Haushalt befindet.

Selbst wer schnell mal auf einen Stuhl klettert um die Glühbirne auszuwechseln - im "besten Falle" noch auf einen Bürostuhl da gerade kein anderer verfügbar und die tägliche Routine das Risiko ja scheinbar minimiert - ein Sturz von noch so geringer Höhe kann bei falscher Landung ein schwere Fraktur nach sich ziehen. Natürlich kommt hier in erster Linie die gesetzliche oder private Krankenversicherung auf, doch nur für einen bestimmten Zeitraum. Was ist danach? Was ist wenn langfristige Folgeschäden entstehen?

Ideal ist grundsätzlich eine Absicherung über die Berufsunfähigkeitsversicherung, auch schon für Auszubildende Jugendliche, da hier der Einstieg in die BU-Absicherung am Günstigsten ist. Doch diese leistet üblicherweise keine Einmalsummen, falls für sehr schwere Verletzungen und im schlimmsten Fall von Vollinvalidität Umbaumaßnahmen am Haus oder Wohneigentum erforderlich sind.

Die Gewährleistung von Barrierefreiheit ist dann jedoch ab sofort obligatorisch und widerrum nur mit ausreichend finanziellen Mitteln möglich. Hier greift die private Unfallversicherung. Mit schon geringen monatlichen Beiträgen kann man sich für die schlimmsten Fälle finanziell absichern.

Kinder sollten bei Unfällen abgesichert sein

Auch oder eigentlich gerade für Kinder sollte eine Absicherung in Form einer Kinder Unfallversicherung obligatorisch sein. Kinder haben noch nicht die Möglichkeit finanziell vorzusorgen, die Eltern sind also verantwortlich für die Absicherung und die künftige Lebensweise des Kindes bei einem Unfall, welcher ansich je nach Härte ja schon schlimm genug ist. Ist das Kind nach einem schweren Unfall auf einen Rollstuhl angewiesen, müssen die täglichen Wege und der tägliche Alltag barrierefrei machbar sein um permantente Umständlichkeiten welche für die Eltern je nach Alter auch zunehmend schwerer zu meistern sind von Vorneherein vermeiden zu können.

Unfallversicherung am Arbeitsplatz

Für den Arbeitsbereich eines Angestellten und die Arbeitswege besteht grundsätzlich eine Absicherung bei Unfällen durch die gesetzliche Unfallversicherung, welche Firmen für Ihre Mitarbeiter verpflichtend anbieten müssen. Hier sorgt der Arbeitgeber für die Absicherung durch die jeweilige Pflichtversicherung, doch die Leistungen sind nicht mit einer guten, privaten Unfallversicherung vergleichbar. Da diese Versicherungen nach dem Solidaritätsprinzip arbeiten, werden die Leistungen angemessen und die Beiträge vertretbar gehalten. Ein UV für den Privatbereich leistet im Regelfall deutlich mehr, ist wesentlich umfangreicher was Zahlungsvarianten angeht und deckt meist auch weit mehr Gefahrenquellen ab. Dies ist natürlich nur verständlich, da Menschen im privaten Bereich regulär mit wesentlich mehr Gefahrenquellen in Berührung kommen.

Ein Beispiel für ein plötzlich eintretendes Ereignis welches das Leben eines jeden in der heutigen Zeit ändern kann ist ein Zeckenbiss. Der kleine, aber mit - je nachdem welche Krankheitserreger übertragen wurden - schlimmen Auswirkungen gerade bei Nichtbeachtung kann zu einer lebenslangen Invalidität führen. Ein gesetzliche Unfallversicherung sieht solche Gefahren nicht als Unfall in ihrem Leistungskatalog vor, Personen die im Freien arbeiten müssen sich beispielsweise komplett selbstständig hiergegen absichern. Wer dies nicht weiß steht am Ende mit fast schon sicherer Wahrscheinlichkeit vor dem finanziellen Aus. Dass widerrum ist das schöne bei einer privaten Unfallversicherung - diese gilt rund um die Uhr, zu jeder Zeit und sogar Weltweit.

Unfälle passieren meist plötzlich und unerwartet

Wer in seiner Freizeit einen Unfall hat, steht ohne entsprechende Absicherung vollkommen ohne Schutz da. Selbst wenn auf dem Heimweg von der Arbeit nur ein kleiner Umweg gemacht wird, ist dieser Weg nicht mehr abgesichert. Daher sollte auf jeden Fall eine private Unfallversicherung vorhanden sein, damit zu jederzeit und an jedem Ort der volle Unfallschutz besteht.

Vielen Menschen ist dieser Umstand nicht bewusst, da hier die irrige Meinung besteht, der Weg nach Hause ist immer und in jedem Fall abgesichert. Es ist jedoch immer nur der direkte Weg abgesichert, was eigentlich bedeutet, zuerst nach Hause gehen und dann einkaufen. Doch wer macht das wenn der Supermarkt auf dem Weg ist? Kein Mensch, allein schon aus Kosten- und auf jeden Fall aus Zeitgründen, schließlich möchte man endlich den wohlverdienten Feierabend zu Hause genießen. Daher ist eine private Unfallversicherung immer zu empfehlen, für Erwachsene und Kinder. Da genügt schon ein leichtes Umknicken und ein verstauchter Fuß und ein längerer Krankenschein. Wer da nicht mit einer Unfallversicherung Vorsorge getroffen hat, der wird bei einer längeren Erkrankung schnell an finanzielle Grenzen stoßen.

Natürlich ist bei einer Unfallversicherung immer darauf zu achten, dass diese zur eigenen Lebenssituation passt. Viele Bausteine sind nicht immer notwendig und können ausgeklammert werden. Der Leistungskatalog und jeweilige Unfalltarif sollte also über den Versicherungsvergleich genau geprüft werden, um bei Top-Versicherungsschutz und Ausklammerung nicht benötigter Inhalte gleichzeitig Geld sparen zu können.

wahrheitsgemäße Angaben sind grundlegend für den Unfallschutz

Wer bei den Angaben zu einem gefährlichen Hobby schwindelt, wird im Notfall ohne Unfallversicherung da stehen. Daher ist Ehrlichkeit hier nicht nur wichtig, sondern Pflicht. Genauso wichtig ist die Progression, damit die Versicherung auch immer hoch genug ist. Selbstverständlich muss nicht jedes Jahr eine dynamische Anpassung gemacht werden, da ansonsten die Prämien schnell sehr hoch steigen können. Der Dynamik kann durch einen einfachen Widerspruch widersprochen werden, zweimaliges Widersprechen kann jedoch die Auflösung der Dynamik bedeuten. Dies sollte im Vorfeld mit der Versicherungsgesellschaft abgesprochen werden.

Sofern zwischenzeitlich kein größerer Personenschaden entsteht, kann eine Unfallversicherung jedoch auch noch im Nachhinein zu jederzeit angepasst und Leistungen erhöht werden. Besonders nach einem Hauskauf mit Baufinanzierung sollte die finanzielle Absicherung nicht nur über eine Risikolebensversicherung - also bei Tod - gewährleistet sein, sondern die Unfallversicherung auch höhere Umbaumaßnahmen abdecken können.

Zu den notwendigen Angaben gehören selbstredend auch Fragen zur Gesundheit. Natürlich müssen auch diese Fragen ehrlich beantwortet werden, damit die Unfallversicherung beim notwendigen Leistungsbedarf nicht im Nachhinein ungültig wird. Im günstigsten Fall werden gewisse Tätigkeiten ausgeschlossen falls ein erhöhtes Risiko für den Versicherer besteht. Dies können schon vor Versicherungsbeginn bestehende körperliche Einschränkungen oder alte Verletzungen sein, die bei einem erneuten Unfall zu einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einem überhöhtem Risiko führen könnten. Hört sich umständlich an, ist es aber nicht. Natürlich will der Versicherer nicht unbedingt mehr bezahlen, als es im normalen Leistungsfall - also bei gesunder Vorbedingung - notwendig wäre. Werden Vorbelastungen verschwiegen, kann der Versicherer die Leistung verweigern. Nur wenn alle Angaben wahrheitsgemäß gemacht wurden, hat der Versicherer keine Wahl und muss bezahlen.

langfristigen Verträge können nachteilig sein

Natürlich bieten Versicherungen bei der Unfallversicherung gerne Verträge über mehrere Jahre an. Zwar wirkt sich das auf die Prämie aus, allerdings verändert sich in dieser Branche ständig etwas. So kann schon nach einem Jahr, die Versicherungssumme im Schadensfall nicht mehr ausreichend sein. Also wäre die Unfallversicherung nicht mehr auf dem neuesten Stand und das wirkt sich negativ auf den Versicherten aus. Daher lieber nur kurzfristige Verträge eingehen, damit die Versicherung immer auf dem neuesten Stand ist. Selbstverständlich bieten alle Versicherungen immer solche langfristigen Verträge an, doch genau dass sollte bei einer Unfallversicherung nicht gemacht werden.

Wichtiger ist, das der Vertrag individuell gestaltet werden kann. Denn es ist mehr als wichtig, dass der Schutz im privaten Bereich komplett ist. Genau aus diesem Grund ist eine solche Versicherung sinnvoll, aber nur, wenn die Unfallversicherung auch nahtlos übergeht oder direkt vollumfänglich zu jederzeit Unfallschutz bietet. Der direkte Weg zur Arbeit und wieder nach Hause ist durch die gesetzliche Versicherung abgedeckt. Ein kleiner Umweg kann schon fatale Folgen haben, gerade wenn sich die Ausfallzeit durch einen eintretenden Unfall auf dem Umweg über einen längeren Zeitraum hinzieht.

In der Ruhe liegt die Kraft

Diesen Spruch kennen viele, doch in der Regel wird dieser nicht umgesetzt. Zum Einen können bei Anwendung und Verinnerlichung dieser einfachen Aussage Unfälle durch ein bewussteres Leben eher vermieden werden, aber was hier jetzt eigentlich gemeint ist, ist neben dem reinen Preisvergleich auch die Unfalltarife genauer unter die Lupe zu nehmen - und zwar im Vorfeld. Zwar kann ein Preisvergleich wie oben erwähnt helfen Geld zu sparen, doch hier sind noch nicht unnötige oder - was noch deutlich fataler sein kann - fehlende Leistungseinschlüsse betrachtet worden.

Nicht jede Unfallversicherung ist auch für einen persönlich geeignet. Versicherungstarife werden anhand einer Zielgruppe gestaltet, welche bestmöglich bedient werden soll. Teils zu viele Dinge aber oft auch entscheidende Gefahren werden nicht versichert, die eigentlich nicht in Frage kommen. Doch genau diese zusätzlichen Dinge machen eine Versicherung sinnvoll, falls der Leistungsfall eintritt. Hier sollte, falls der Tarif auch vorerst nicht benötigte Bausteine mitversichert, nicht am falschen Ende gespart werden. Wichtig ist, dass die private Unfallversicherung den beruflichen und privaten Bereich optimal abgedeckt, egal was passiert.

Bausteine, die nicht in den persönlichen Lebensbereich passen, können prinzipiell auch ausgeschlossen werden, es ist auch möglich lieber nach einer anderen Unfallversicherung zu schauen. Problematisch bis katastrophal wird es jedoch, wenn der ausgeschlossene Baustein anhand einer veränderten Lebenssituation auf einmal doch wichtig wird - denn: Wer passt schon permanent alle seine Versicherungen an seine neue Lebenssituation an? Wer zum Jahresbeginn die an Sylvester vorgenommen, neue sportliche Orientierung wahrnehmen möchte, sollte hier also entsprechend abgesichert sein. Wechselt man vom leichten Training zum Leistungs- oder Extremsport, ist es ebenfalls wichtig, den Versicherungsschutz anzupassen und die Versicherungsgesellschaft hierüber zu informieren. Die Verantwortlichkeit für Änderungen des Lifestyle liegt grundsätzlich immer beim Versicherten.

Natürlich kann eine Veränderung auch bedeuten, dass man sich zuerst einmal einige passende Angebote im Internet anschaut. Der Onlinetarifrechner fragt schon viele persönliche Angaben im Vorfeld ab, so dass hier schon ein genereller Basisversicherungsschutz problemlos ermittelt werden kann. Ergänzend ist es je nach Besonderheit dann aber wichtig, die Versicherungsgesellschaft auf Ergänzungen hinzuweisen, falls ein anderer Tarif die gewünschten Leistungen nicht schon automatisch mitversichert.

Ein Vergleich lohnt sich immer

Ebenso wichtig ist ein regelmäßiger Vergleich, da eine Unfallversicherung auch günstiger werden kann. Daher sollten keine langjährigen Verträge abgeschlossen werden. Diese lohnen sich in der Regel nicht, auch wenn der Versicherer hier gerne Rabatte einräumt. Der Versicherungsmarkt ist ständig in Bewegung und so kann aus einem vermeintlichen Vorteil schnell ein teurer Nachteil ergeben. Die jährliche Zahlungsweise lohnt sich bei einer Unfallversicherung auf jeden Fall, da es hier immer einen Rabatt gibt. Da die Beiträge auch nicht übermäßig hoch gegenüber beispielsweise einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind, kann mit der jährlichen Zahlung der Gesamtbeitrag bequem überwiesen oder abgebucht werden.

Um nicht ständig an die Prämie denken zu müssen, kann ein monatlicher Betrag auf ein Sparbuch überwiesen werden. So ist das Geld dann vorhanden und die Unfallversicherung reißt kein finanzielles Loch in die Haushaltskasse. Für Familien gibt es natürlich genauso einen Tarif wie für Singles. Wichtig ist das Hobby, wie weiter oben schon erwähnt. Wer ein gefährliches Hobby wie Fallschirmspringen hat, muss das unbedingt angeben. Hier kann sich die Prämie erhöhen, also so eine Art Gefahrenzulage. In diesem Fall aber für den Versicherer, denn so ein Hobby ist immer mit einem höheren Risiko eines Unfalles behaftet.

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