Duschkabine & Duschabtrennung

Eine Dusche ist in nahezu jedem Haushalt bevorzugt vorzufinden. Während es früher und teils heute noch in Altbauten eher eine Badewanne mit gegebenenfalls einem Duschvorhang gab, hat sich die Duschkabine oder zunehmend eine freistehende Duschabtrennung in Form eine Walk-IN Dusche in modernen Haushalten etabliert. Dies ist verständlich - Duschen spart Zeit und es wird im Alltag somit öfter geduscht als gebadet. Da viele Menschen generell ungern oder - so komisch es auch klingen mag - nur zu besonderen Gelegeheiten zum Beispiel zu Zweit baden möchten, stellt eine Duschkabine eine elegante, effektive und kostengünstige Möglichkeit der Körperreinigung dar, mit welcher zu gleich das Wasser sparen perfekt möglich ist. Denn: Während beim Baden ein komplette Wannenfüllung notwendig ist und beim Waschen am Waschbecken die Ganzkörperreinigung mit gleichem Effekt um einiges aufwendiger ist, kann beim Duschen der komplette Körper unter fließendem Wasser vollständig, schnell und erholsam gereinigt werden.

Arten der Duschkabinen

Duschabtrennungen gibt es in vielen verschiedene Formen und Arten für nahezu jede Badgestaltung. Duschkabinen mit Eckeinstieg oft auch Diagonaleinstieg genannt, waren gerade in den Anfängen der Dusche die häufigste Duschkabinenart, gefolgt von der Viertelkreisdusche oder Runddusche mit abgerundetem Eckeinstieg und Schiebetür oder Drehtür. Doch wenn es in die Bereiche einer Großraumdusche geht werden oft auch Nischenlösungen angewandt. Hierbei kann die Breite der Duschnische oft 2 Meter oder mehr betragen und durch die einseitige Duschwand sind die Kosten der Nischendusche zugleich immer noch sehr überschaubar. Viele Duschkabinen Hersteller bieten gerade in diesem Bereich schöne Designduschen oder besondere Lösungen mit einseitiger Schiebetür oder Falttür an.

    Duschkabinen Arten in der Übersicht:
  • Duschkabine mit Eckeinstieg (Diagonaleinstieg)
  • Viertelkreisdusche (Runddusche)
  • Nischendusche
  • Großraumdusche
  • Walk-In Dusche
  • U-Duschkabine
    Duschkabinen Türen Übersicht:
  • Schwingtüren
  • zweigeteilte Pendeltüren
  • platzsparende Schiebetüren
  • faltbare Dreh-Falttüren

Bei Neubauten sind auch freistehende Duschwände besonders beliebt. Die Walk-In Duschen grenzen im Grunde ein geflieste Duschecke oder Duschwanne einseitig ab und schützen somit den restlichen Badezimmer-Bereich vor Spritzwasser. Eine Besonderheit sind hierbei die einseitigen Duschabtrennungen mit einem oder zwei variablen Seitenelementen, die wahlweise mehr oder weniger stark bis zu 180° nach innen oder außen gestellt werden können, um den Spritschutz noch zu verstärken. Diese kurzen Flügeltüren sind meist im Verhältnis zur gesamten Duschwand recht kurz und dienen einzig und allein dem zusätzlichen Spritzwasserauffang. Die freistehenden Duschelemente sind meist die günstigste Form einer Dusche, da die einfache und puristische Form lediglich ein feststehendes Seitenelement benötigt. Die Größen können jedoch ebenfalls zu Einrichtung einer Großraumdusche genutzt werden, da hier mit entsprechenden Stabilisatoren versehen sehr große Abmessungen möglich sind. Im Gegensatz zur Nischenlösung mit Mauerwerk in U-Form sind diese Duschen sehr hell und offen.

Standard- und Sondermaße bei Duschkabinen

Gerade in älteren Häusern und Immobilien finden sich oft noch Duschkabinen mit 80 x 80 cm oder 90 x 90 cm Grundfläche. Hier hat sich der Trend in jedem Fall stark gewandelt, das Badezimmer und besonders der Duschbereich werden heute meist großzügiger gestaltet, aus dem reinen Anlass der Reinigung sind heutzutage wahre Wellnessbereiche im heimischen Badezimmer entstanden, welche das Duscherlebnis wahrlich zu einem besonderen Erlebnis machen können. Regendusche, Massagedüsen, Brausethermostate mit exakt einstellbarer Temperatur sowie großzügige Abmessungen der bodenebenen sowie mit Duschtasse versehenen Dusche zaubern in jedes Bad ein erholsames und wahlweise prickelndes Duscherlebnis. Dies ist auch an den heutigen Standardmaßen von 100 x 100 cm oder sogar 120 x 120 cm bis zu überdimensionalen Duschwannen und Duschboards von teilweise 2 x 2 m und mehr erkennbar. Auch die Höhe der Duschabtrennungen hat sich dabei geändert. Während früher Duschkabinen mit 185 cm und weniger zum Standard gehörten, werden heute zunehmend Duschwände mit 200 cm und mehr verbaut. Letztendlich natürlich auch deshalb, da die Menschen in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden sind. So hat sich neben den Türdurchgängen in Häusern auch die Höhe der Duschabtrennung dem Bedarf angepasst.

Großraumduschen - Familiedusche und Wellnesspalast

Wer den Platz hat, sollte sich in jedem Fall für eine Großraumdusche entscheiden. Nicht nur dass hier - auch Wasser sparend - gemeinsam oder mit der ganzen Familie mit integriertem Spaßfaktor geduscht werden kann, zudem bietet eine Dusche dieser Größenordnung einen extremen Komfort und lässt keine Wünsche offen. Die Größenwahl der Dusche ist natürlich vom Bewegungsfreiraum im Badezimmer insgesamt abhängig. Wird beispielsweise eine Duschkabine mit breitem Einstieg und viel Bewegungsfreiheit gewählt, können normale Schwingtüren oft nicht mehr in den Raum hinein bewegt werden. Ist diese Situation vorprogrammiert, wird in der Regel die feststehende Seitenblende (oder bei zwei Seitenblenden einfach beide Elemente) breiter gewählt, so dass sich somit zwar die Türbreite verringert, die Gesamtbreite und der Bewegungsfreiraum in der Dusche werden jedoch dadurch gegeben beziehungsweise erhalten.

Ist der großzügige Einstieg in jedem Fall gewünscht, bieten sich neben Lösungen mit Drehtüren oder zweigeteilten Pendeltüren, bei welchen die Türen mit halber Breite geöffnet werden und trotzdem die volle Einstiegsbreite bieten auch Falttüren an. Falttüren erfreuen sich immer häufiger großer Beliebtheit, da diese meist vollständig an die Wand "gefaltet" werden können und hierdurch auch durch die barrierefreie Dusche für zum Beispiel Rollstuhlfahrer bei ausreichender Gesamtbreite einen bequemen Einstieg in die Dusche ermöglichen. Die Altersvorsorge ist hiermit quasi inbegriffen, da die Dusche bei Notwendigkeit nicht erst wieder umständlich umgebaut oder umgestaltet werden muss. Auch wenn der spätere Kauf eines anderen Hauses geplant ist, erhöht eine barrierefreie Großraumdusche zum Einen durch ihren Komfort und zum Anderen durch ihre Barrierefreiheit deutlich den Wert und Nutzen des Badezimmers.

barrierefreies Bad mit barrierefreiem Einstieg in die Dusche

Wer heute schon an morgen denkt kann sich weiterhin mit einer bodenebenen Dusche, Duschkabine oder Duschabtrennung seinen Duschbereich sowie sein komplettes Badezimmer barrierefrei gestalten. Beim bodenebenen Einbau entfällt optional auch die Schwallleiste, also die untere Abdichtung der Türen, somit ist ein barrierefreier Einstieg insbesondere auch beim überfahren der Grenze des Duschbereiches mit einem Rollstuhl gewährleistet. Sollte ein komplett bodenebener Einbau mit z. B. einem Duschboard nicht möglich sein, bieten Duschen mit flacher oder superflacher Duschwanne eine leichte Begehbarkeit und selbst für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Bewegungseinschränkung einer vereinfachten Einstieg in die Dusche. Stahlduschwannen z. B. des Herstellers Bette sind zudem extrem stabil und können noch schwerer belastet werden. Ergänzend können Duschwannen auch direkt beim Hersteller mit einer werkseitigen Antirutschbeschichtung bestellt werden, so dass insbesondere in barrierefreien Duschen keine störende Duschmatte das Vorankommen erschweren kann.

Duschkabinen Zubehör

Doch auch Antirutschmatten, welche in die Duschwanne eingelegt werden können, sind nach wie vor - auch aufgrund der freien Farb- und Designauswahl, sehr beliebt. Besonders wenn Kinder im Haushalt sind, können diese problemlos bei Bedarf eingelegt, entfernt und gereinigt werden. So kann jeder seine eigene Duschmatte frei verwenden und den Duschbereich nach seinen Vorstellungen gestalten. Doch auch eine Schürze (untere Verkleidung der Duschwanne) oder PU-Schaumträger für den unkomplizierten Einbau können ergänzend für die Duschkabine mit Duschwanne gewählt werden.

Wer Wert auf eine höhere Dichtigkeit der Duschkabine legt, kann neben der Verwendung einer Schwallleiste Duschabtrennungen mit einem Hebe- Senkmechanismus wählen. Dieser hebt die Drehtüren der Duschkabine beim Öffnen (je nach Modell nach innen oder außen) und senkt diese beim Schließen der Dusche. Somit ist eine gute Abdichtung bei höherer Langlebigkeit der Türendichtung gegeben. Auch die Dichtungen der Türen sind ansich bei Marken Duschkabinen mit ESG - Sicherheitsglas regulär genormt, so dass sie bei zunehmender Vergilbung schnell ausgetauscht werden können. Aufgrund des Einscheiben-Sicherheitsglases müssen auch Beschädigung der Türen keine Bedenken in der Familie bestehen, das Glas splittert zwar, hat aber durch seine Konstruktion keine scharfen Kanten, an denen sich geschnitten werden könnte.

Grundsätzlich sind jedoch gerade bei freistehenden oder sehr großen Elementen Glasstärken von mindestens 6 mm aber besser noch 8 mm oder mehr zu empfehlen. Diese sind zwar schwerer, was insbesondere bei übergroßen Schwingtüren bedacht werden sollte, bieten aber eine höhere Stabilität und gleichzeitige Schwingungsreduzierung durch eine höhere Steife der Gesamtkonstruktion. Bei (heute noch eher selten vorkommenden) vollgerahmten oder auch teilgerahmten Duschkabinen ist die Glasstärke hingegen weniger entscheidend, da hier die Profile für die Stabilität sorgen.

Designduschen und Duschtempel

Während die Einen großen Wert auf einen weitestgehend abgeschlossenen und "dichten" Duschbereich ähnlich einem Aquarium legen und somit oft auch zur Komplettdusche oder Fertigdusche greifen um das Badezimmer vor Spritzwasser zu schützen, erfreuen sich andere der eher puristischen und oft designoptimierten Lösung wie einer WALK IN Dusche, also einer freistehenden Duschwand oder Duschabtrennung. Doch auch Duschwände sind mit zusätzlichem Spritzschutz wie z. B. einer beweglichen Blende bestellbar. Komplettduschen oder Fertigduschen, insbesondere Duschtempel mit Dampfbad, Regenbrause, Radio und vielem mehr folgen einem entgegengesetzen Grundsatz. Dieser vollständig abgeschlossene Bereich möchte mit Komfort verwöhnen und bietet dabei allerlei Extras. Während manche eine Komplettdusche mit einem "Joghurtbecher" vergleichen, wissen andere den Luxus und Verwöhnstatus zu schätzen.

Bei einer Dusche aus dem Fachhandel oder Badshop mit Marken-Qualität ist zudem der einfache Aufbau und die Montage beziehungsweise der passende Anschluss an Wasser und optional an Strom gegeben. Selbst wenn einmal etwas nicht ganz klar verständlich ist oder passen sollte, kann hier der Anbieter oder der Hersteller direkt mit Rat und Tag zu Seite stehen und gegebenenfalls auch Ersatzteile liefern, damit dem vollumfänglichen Wellnesstempel nichts mehr im Wege steht. Duschtempel zaubern dabei mit ihrer integrierten Dusch-Beleuchtung, der stimmungsvollen Musik sowie den vielen einstellbaren Massage- und Duschbrausen eine faszinierende Stimmung in ihrem Inneren was jedem Duschenden ein Duscherlebnis der besonderen Art bietet. Ein weiterer Vorteil der Tempeldusche ist die Möglichkeit, diese als besonderen Blickfang in großen Badezimmern aufstellen zu können. Modernste Technik, optisch und farblich vielfältig wertet ein Duschtempel passende Badezimmer oder Wellnessbereiche mit Sauna & Co. perfekt auf und sorgt zugleich ergänzend zur Sauna für schöne Stunden und einen tollen Aufenthalt im heimischen Spa.

Brausearmatur vs. Duschsäule und Duschpaneel

Eine Besonderheit aus den Duschtempeln hat aber auch in vielen "normalen" Duschbereichen mittlerweile Einzug gehalten und gehört schon fast zum Standard: Das Duschpaneel mit Regendusche und optional mit Massagefunktion. Während früher meist eine einfache Handbrause oder Brausearmaturen mit Duschkopf installiert wurden, werden heute Duschsäulen mit Thermostat und exklusiven Funktionen angeboten. Brausethermostate mit fest einstellbaren Temperaturen und Einhebelmischer sind sehr beliebt und werden oft in Duschen integriert.

Dabei bieten Sie noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Die Temperatur muss vor Duschbeginn nicht mehr umständlich aus Kalt- und Warmwasser "ermittelt" und zusammengemischt werden sondern kann bequem und exakt voreingestellt werden. Das Wasser, welches hierbei viel früher verwendet werden kann, kann, auch auf die Häufigkeit der Nutzung der Dusche gesehen, eine Menge Energie sparen und somit bei jeder Verwendung natürlich auch bares Geld sparen. Nicht zuletzt sind hierdurch natürlich auch Kalt- oder Heißwasserdusch-"Risiken" weitestgehend ausgeschlossen, was gerade bei kleinen Kindern ein deutlicher Vorteil ist.

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