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Für viele Menschen ist es ein Schreckmoment, wenn die Heizkosten- oder Stromabrechnung ins Haus flattert. Bangen Gefühls wird der Umschlag geöffnet und der Blick rutscht sofort auf die Summe der Nachzahlung. Nur ein paar wenige, glückliche Menschen erfreuen sich über eine Rückzahlung, haben dann aber meist hohe Vorauszahlungen geleistet. Ist Energie sparen wirklich so schwer oder gar unmöglich? Nein, ganz so unmöglich ist es nicht wie es scheint. Mit ein paar Tricks und Kniffen kann in den meisten Haushalten absolut problemlos und fast "nebenher" Energie in verschiedenen Bereichen gespart werden. Doch wie kann man effektiv Energie sparen und so die Kosten im Haushalt dauerhaft zu senken?

Stromfresser Altgerät - ein Austausch kann helfen

Die Anschaffung von neuen Geräten ist mit Kosten verbunden und nicht in jedem Haushalt ist so viel Bargeld übrig, dass es ein teures Luxusgerät sein kann. Die Folge ist, dass viele Menschen gebrauchte Geräte kaufen oder solche, die es zu Schleuderpreisen bei den Händlern gibt. Selbst wenn die Qualität stimmt, macht sich der günstige Kaufpreis nur selten bezahlt. Günstige Geräte haben oft eine schlechte Energieeffizienzklasse und verbrauchen viel mehr Strom, als die teuren, sparsamen Geräte. Oft dauert es nicht einmal ein Jahr, bis sich der anfangs günstige Kaufpreis bereits nicht mehr gelohnt hat.

Es kann für den Haushalt daher sinnvoll sein, beim Kauf eines Neugeräts lieber einen Monat länger und dann aber Monat für Monat Geld und Energie sparen indem das etwas teurere Modell mit der besten oder zumindest einer sehr guten Energieeffizienzklasse genommen wird, als beim erstbesten Schnäppchen zuzuschlagen. Auf Dauer macht sich das umsichtige Kaufverhalten auf der Strom- und Energieabrechnung durchaus bemerkbar - und: Schont auch die Umwelt, da für dieses Gerät weniger Energie erzeugt werden muss. Das gilt nicht nur für Küchengeräte, sondern auch im Bereich der Unterhaltung. Der alte Röhrenfernseher aus Großmutters Zeit mag noch wunderbar funktionieren, ist im Vergleich zu seinen flachen Nachfolgern aber ein wahrer Stromfresser. Wenn er dann noch im Stand-By-Modus belassen wird, dreht sich der Stromzähler munter weiter und die Rechnung steigt. Einzeln macht sich der Energieverbrauch vielleicht nicht so stark bemerkbar, aber alle Geräte zusammen und multipliziert mit den Gesamthaushalten allein in Deutschland könnte sogar das ein oder andere Atomkraftwerk abgeschaltet werden.

Doch selbst mit den passenden Geräten lässt sich oft immer noch Strom sparen, wenn das eigene Verhalten optimiert wird. Ein häufiges Bild in der Küche ist eine grübelnde Person, die vor der geöffneten Kühlschranktür steht und nach einem Imbiss sucht. In diesem Bereich gilt das Motto: Schnell öffnen, schnell schließen, denn die warme Umgebungsluft sorgt für einen höheren Energiebedarf des Kühlschranks. Auch bei Waschmaschine, Geschirrspüler und co. gibt es Möglichkeiten zu sparen. Geräte sollten grundsätzlich nicht betrieben werden, wenn es nicht unbedingt nötig ist, hier fängt Energie sparen schon bei kleinen Dingen an. Wenn nur ein oder zwei Kleidungsstücke schmutzig sind, genügt eine Handwäsche, statt einer Maschinenwäsche.

Effiziente Nutzung der einzelnen Geräte mindert in vielen Haushalten den Schreck beim Empfang der Abrechnung und sorgt für ein besseres Gefühl bezüglich unseres "Abdruckes", welchen wir - jeder Einzelne für sich - in der Umwelt hinterlässt. Denn: Auch Standby-Schaltung vieler Haushaltsgeräte oder Multimedia-Geräte sorgt für permanenten Stromverbrauch obwohl das Gerät nicht genutzt wird. Auch hier gilt: Vielleicht ist der Verbrauch für ein einzelnes Gerät an einem Tag im Standby-Modus nicht so auffallend hoch, aber die Gesamtzahl der Stromverbraucher auf das Jahr gerechnet... einfach mal den Stecker ziehen oder einen Kippschalter vorschalten - schon wird der Geldbeutel und die Umwelt geschont und wertvolle Energie gespart. Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wird man sich schon nach kurzer Zeit fragen, warum man dass nicht schon längst gemacht hat. Energie sparen kann im Grunde sehr einfach sein, besonders wenn hierbei im Grunde auf nichts verzichtet werden muss.

Moderne Öfen vs. Kaminöfen

Energie sparen kann man jedoch nicht nur an Strom, sondern in großem Umfang auch an den Heizkosten. Ein Traum für viele Menschen ist ein flackerndes Feuer im Wohnzimmer. Es strahlt Ruhe, Idylle und Heimeligkeit aus. Doch die Kosten für die Befeuerung eines offenen Kamins sind meist noch sehr hoch und nicht effizient genug. Hinzu kommt, dass eine größere Lagerstätte für Brennholz außerhalb des Hauses notwendig ist.

Ein moderner Ofen, Kaminofen oder sogenannter Pelletofen, sind bei der Nutzung deutlich effizienter und kostengünstiger. Die Anschaffungspreise für einen Pelletofen sind zwar meist etwas höher, dafür ist die Reichweite größer und die Befeuerungskosten liegen - je nach Modell und elektronischer Steuerung - unter denen eines klassischen Kamins. Doch auch Kaminöfen sind mittlerweile mit ähnlichen Eigenschaften verfügbar und können moderne Technik mit ganz rustikaler Holzbefeuerung kombinieren.

Pelletöfen werden mit Holzpellets betrieben, die auch als Sackware gekauft werden können. Da sich diese in jedem Kellerraum lagern lässt, fällt der Bedarf eines Lagerplatzes weg. Moderne Geräte verfügen über einen Automatismus und lassen sich per Zeitschaltuhr starten und beenden. Sogar die Steuerung via App ist möglich. So ist sichergestellt, dass der Ofen nur dann brennt, wenn wirklich Energie benötigt wird. Der Kaminofen hingegen muss manuell befeuert werden. Ist das Holz erst einmal angebrannt, lässt es sich nur schlecht wieder löschen, es sei denn, die Luftzufuhr wird hier ebenfalls - manuell oder elektronisch - gesteuert. Die Brenndauer kann nicht so gut abgeschätzt werden, wie bei einem Pelletofen, stellt aber immer noch eine sehr attraktive Variante zur klassischen Gas- oder Ölheizung dar.

Wer jedoch bereits über einen Kamin verfügt und nicht darauf verzichten möchte, kann mit umsichtiger Nutzung dennoch bares Geld sparen. Feuerholz kann bei verschiedenen Händlern gekauft werden, es lohnt sich immer vorab einen Vergleich durchzuführen. Oft wird beim Einkauf einer großen Menge auch Rabatt gewährt. Zudem ist es sinnvoll, den Kamin nicht wie bei einem Kamin- oder Kachelofen mit elektronischer Luftzufuhrsteuerung bei Heizbeginn vollzuladen, sondern lieber einzelne Holzscheite nachzulegen, wenn weitere Wärme benötigt wird. So lässt sich Feuerholz und Heiz-Energie sparen und die Brenndauer deutlich besser regulieren.

Wasser marsch - aber sparsam geht's auch

Oft völlig unterschätztes Sparpotential bietet das Badezimmer. Wer einmal sein eigenes Verhalten beobachtet wird sehr schnell erkennen, dass Wasser in unseren Bädern viel zu oft ungenutzt verrinnt. Da werden die Zähne ausgiebig geputzt, während rund 20 Liter Wasser in den Ausguss fließen. Gleiches gilt für die Zeit während der Rasur oder während die Hände eingeseift werden. Verbraucher, die bei solchen Tätigkeiten den Wasserhahn abdrehen, können im Monat mehrere hundert Liter Wasser sparen. Wer braucht schon einen fließenden Wasserhahn, während er die Zähne putzt? In den meisten Fällen ist es nur ein (teure) Angewohntheit. Im Handel gibt es zudem Wasserspararmaturen, die eine weitere Energieersparnis von 50% oder mehr ermöglichen, ohne dass man nach kurzer Zeit überhaupt noch einen Unterschied merkt.

Eine ganz besondere Innovation sind sogenannte Wassernebler, welche das Wasser so zerstäuben, dass nur ein feiner Nebel austritt. Die Wasserersparnis liegt teils bei über 90%, aber die Menge ist tatsächlich für zum Beispiel die Handwäsche zwischendurch ausreichend, da der Wassernebel sich langsam absenkt und die Hände somit rundum befeuchtet, statt dass das Wasser einfach ständig wegläuft. Wer sich noch an früher erinnern kann weiß vielleicht noch, dass Oma und Opa sogar Wasser in eine Schüssel haben laufen lassen, damit nicht zuviel Wasser verbraucht wird. Dies hatte zwar nicht unbedingt direkt etwas mit Energie sparen zu tun, sehr wohl aber mit dem direkten Ziel Wasser sparen zu wollen. Warum nicht ein paar Ideen aus der alten Zeit übernehmen? Ihr Geldbeutel und die Natur werden es Ihnen danken. Grundsätzlich sollte auch ein Einhandmischer, ein sogenannter Mischhebel, ausgewählt werden. Im Vergleich zu Wasserhähnen mit zwei Drehventilen lässt sich die Temperatur so schneller regeln und der Verbrauch sinkt.

Das Vollbad, welches als Inbegriff der Erholung gilt und doch mit rund 200 Litern Wasserverbrauch nicht besonders günstig ist, schlägt neben der Wassermenge auch mit meist durch einen Durchauferhitzer und durch Strom erzeugtes Warmwasser zu Buche. Durchlauferhitzer leisten oft über 20 Kilowatt Strom, bis eine Badewanne gefüllt ist, können 20 Minuten ins Land ziehen. Berechnen Sie die Kosten doch einfach einmal selbst, vielen ist gar nicht bewusst, wie teuer im Grunde so ein einzelnes Bad sein kann. Hinzu kommt, dass Hautärzte der Dusche den Vorzug geben. Natürlich muss niemand auf den Luxus eines Vollbads verzichten, doch jede Woche muss es auch nicht sein. Beim Duschen wird nur 1/3 so viel Wasser verwendet und die Haut erfreut sich daran. Wer statt einmal pro Woche nur noch einmal pro Monat ein Vollbad nimmt, spart somit rund 600 Liter Wasser und deutlich an Stromkosten ein, ohne auf seine Körperhygiene zu verzichten und kann sich umso mehr auf das monatliche Ereignis in völliger Ruhe freuen.

Ohne Licht geht es (natürlich) nicht

Hier ein Lämpchen, da ein Deckenstrahler - ohne Lampen sieht die schönste Wohnung ungemütlich aus. Doch welche Glühmittel sind heute richtig? Lampen & Leuchten machen beim Energie sparen zwar meist den geringsten Teil beim Strom sparen aus, trotzdessen kann man hier immer noch ordentlich Geld sparen. Die klassische Glühbirne gibt es nicht mehr und doch ist die Auswahl an Leuchtmitteln nicht geringer geworden. Vorsicht ist bei Lampen mit fest verbauten Glühmitteln geboten, denn hier kann kein Wechsel zu einem günstigeren Leuchtmittel vorgenommen werden. Zudem sind die Geräte nicht mehr zu retten, wenn die Energieleistung des Leuchtmittels erschöpft ist.

Zu den modernsten Leuchtmitteln gehören Filament-Birnen. Sie sind in der Anschaffung teurer als die klassische Energiesparlampe, haben aber eine höhere Brenndauer und einen noch niedrigeren Energieverbrauch. Zusätzliche Vorteile sind, dass Filamentbirnen ein sehr warmes, angenehmes Licht verbreiten und optisch ansprechender aussehen, als lange, weiße Leuchtstoffröhren. Es empfiehlt sich beim Kauf von Leuchtmitteln immer, die Wattzahl miteinander zu vergleichen. Zudem ist es ratsam, vorhandene Glühbirnen nicht mehr zu verwenden, denn es sind wahre Stromfresser. Eine 100-Watt Glühbirne kann in einem einzigen Raum eine deutliche Anhebung der Stromrechnung verursachen, dabei geht Energie sparen und insbesondere Strom sparen gerade in diesem Bereich auch mit wenig Geldeinsatz sehr leicht. Man muss es nur tun - wenn nicht jetzt, wann dann?

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